Unsere Leistungen


• Diabetikerbehandlungen
• Orthonyxiespangen bei eingewachsen Nägeln
• Medizinische Fußpflege
• Orthosen
• Hühnerauge
• Fußnagelprothetik
• Nagelpilz



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Diabetikerbehandlungen - Das diabetische Fußsyndrom


Das diabetische Fußsyndrom (DFS) steht für einen Komplex von Symptomen, die sich in Folge eines Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) entwickeln können. Das Diabetische Fußsyndrom führt jährlich zu 40.000 Amputationen und ist damit Ursache von zwei Drittel aller durchgeführten Amputationen.

Der Entstehung des diabetischen Fußsyndroms liegen zwei verschiedene Ursachen zu Grunde. Beim neuropathischen Fuß sind die peripheren Nerven aufgrund jahrelang erhöhter Blutzuckerspiegel geschädigt. Durch die Schädigung der Nerven wird der Spannungszustand der Fußmuskulatur geschwächt. Das durch Bänder und Muskeln aufgerichtete Fußgewölbe sackt zusammen. Bei den betroffenen Diabetikern treten Taubheitsgefühle und schmerzlose Druckstellen an den Fußsohlen oder Zehen auf.


Die Haut ist trocken und verwundbar. Es entstehen Fußgeschwüre, die sich infizieren können und nur schwer wieder verheilen. Bei ca. 70 Prozent aller Diabetiker mit diabetischem Fußsyndrom liegen neuropathische Symptome vor. Beim ischämischen Fuß (Minderdurchblutung oder vollständiger Durchblutungsausfall) sterben, infolge arterieller Durchblutungsstörungen, ganze Gewebebezirke ab. Diese Veränderungen liegen bei ca. 20 bis 30 Prozent aller Diabetiker mit diabetischem Fußsyndrom vor.

Besonders Diabetiker (mit Fußproblemen) sollten professionelle Hilfe beim Podologen in Anspruch nehmen, die sich auf die Behandlung des Diabetischen Fußsyndroms spezialisiert haben, um Folgeschäden vorzubeugen.



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Orthonyxiespangen bei eingewachsen Nägeln (unguis incarnatus)


Eine Nagelkorrekturspange (Orthonyxiespange) ist ein medizinisches Hilfsmittel, mit dem Fehlstellungen von Fußnägeln korrigiert werden, um das Einwachsen der Nägel zu verhindern bzw. zu korrigieren. Die Behandlung erfolgt durch einen Podologen oder den Hausarzt. Letzterer kann die Nagelspange auch verordnen. Operationen wie beispielsweise eine Nagelkeilexzision können so in den meisten Fällen vermieden werden.

Die Nagelkorrekturspange kann aus Stahldraht oder auch aus Kunststoff bestehen. Man unterscheidet derzeit ca. 15 verschiedene Typen. Die Spange selbst wird hierbei beidseits in den Nagelfalz eingebracht und in Nagelmitte fixiert. Dauer der Behandlung variiert nach Schweregrad und liegt im Mittel etwa bei sechs Monaten. Während dieser Zeit wird die Spange je nach Nagelwachstum ohne großen Aufwand versetzt. Der Nagel wird während seines Wachstums also an beiden Seiten über dem Nagelfalz gehalten. Ein erneutes Einwachsen wird so verhindert. Die Spange stellt keinerlei Behinderung für Sport (auch Schwimmen) etc. dar.



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Medizinische Fußpflege


Die Medizinische Fußpflege (Podologie) ist die nichtärztliche Heilkunde am Fuß. Die Bezeichnung leitet sich vom griechischen pous – Genitiv podos – für „Fuß“ und logos für „Lehre/Kunde“ ab. Die Maßnahmen von Podologen sind vielfältig und ergeben sich aus den Gebieten der Inneren Medizin (Diabetologie), Dermatologie, Chirurgie und Orthopädie. Sie umfassen präventive und kurative therapeutische Maßnahmen rund um den Fuß. Podologen sind aufgrund des Podologengesetzes (PodG) als medizinischer Fachberuf und nichtärztlicher Heilberuf definiert. Podologen können mit Kassenzulassung tätig sein, da Diabetiker mit Folgeschäden am Fuß im Sinne eines Diabetischen Fußsyndroms (DFS) – als bislang einzige Gruppe – von den Krankenkassen (gesetzlich wie privat) eine Heilmittelverordnung zur podologischen Komplexbehandlung vom Arzt erhalten können.

In Deutschland regeln das Podologengesetz (PodG) und die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Podologinnen und Podologen (PodAPrV) das Berufsbild und die Ausbildung zum Podologen. Seit 2002 ist die Berufsbezeichnung „Podologe/Podologin“ und seit 2003 die Berufsbezeichnung „Medizinischer Fußpfleger/Medizinische Fußpflegerin“ gesetzlich geschützt: Nur mit einer behördlicher Erlaubnisurkunde zur Führung der Berufsbezeichnung darf sich eine als Podologe praktizierende Person auch tatsächlich so nennen.



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Orthosen


Orthosen sind dauerhafte, für den individuellen Problemfall des Fußes gefertigte Hilfsmittel. Hierfür verwendet man ein Silikonmaterial, welches direkt am Fuß des Patienten modelliert wird, oder mittels Gipsabdruck angefertigt werden kann.

Eigenschaften einer Orthose:
· individuelle Anpassung
· dauerhaft
· verschleißfest
· Korrekturmaßnahmen können jederzeit gesteigert werden
· Material ist aufbaufähig
· Reparatur möglich
· abwaschbar und daher sehr hygienisch

Eine Orthose findet für folgende Probleme Verwendung:
· unterschiedliche Hühneraugenarten
· Hallux valgus
· bei Hammerzehen
· bei Krallenzehen
· bei Exostosebildung (Knochenauswuchs) im Zwischenzehenbereich.
  Durch dieses Problem entstehen gerne Hühneraugen, die hier nur dauerhaft
  durch Entlastung geheilt werden können.
· bei Morton Neuralgie

Eine Ortose kann so hergestellt werden, dass sie als Reibungsschutz , Druckentlastung, Platzhalter, oder auch korrigierend wirkt. Natürlich muss vor jeder Anfertigung ein Kompromiss mit dem jeweiligen Schuhwerk gefunden werden.

Eine Orthose ist auf jeden Fall einem vorkonfektionierten Material vorzuziehen, weil sie über längere Zeit getragen werden kann und individuell gefertigt wird.



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Hühnerauge


Das Hühnerauge (Clavus) ist eine durch chronischen Druck auf knochennahe Haut bedingte, umschriebene, meist sehr schmerzhafte Hornschwielenbildung mit zentralem, in die Tiefe gerichtetem Sporn. Sporn bezeichnet in diesem Zusammenhang die harte, kegelförmige Hyperkeratose, deren Spitze nach innen gerichtet ist.

Die Hühneraugen der Fußsohlen (plantare Clavi) entstehen in der Regel nahe den Köpfchen der Mittelfußknochen, jene der Zehen am Zehenrücken nahe den Zehengelenken (Interphalangealgelenken) als dorsale oder interdigitale Clavi. Orthopädische Besonderheiten wie ein Senk- oder Spreizfuß oder arthrotisch veränderte Zehengelenke begünstigen in Kombination mit ungünstigem Schuhwerk die Schwielenbildung. Aufgrund der Druckverhältnisse kommt es zu einer kegelförmigen Hornhautverdickung, deren Spitze nach innen gerichtet ist.

Schmerzbedingt können Hühneraugen das Gehen unmöglich machen oder deutlich erschweren und besonders alte Menschen entscheidend bei Aktivitäten des täglichen Lebens mit allen daraus folgenden weiteren Konsequenzen quälen. Bei gleichzeitigem Diabetes mellitus oder einer Neuropathie anderer Ursache sind die Veränderungen wohl schmerzärmer oder schmerzlos, können aber umso schwerwiegendere Veränderungen nach sich ziehen.



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Fußnagelprothetik


Die Fußnagelprothetik bzw. Fußnagelkorrektur kommt immer dann zum Einsatz,
wenn der Fußnagel durch

• den Befall von Nagelpilz (Nagelmykose)
• durch eine Traumatisierung
• durch eine Nagelextraktion

sehr stark in Mitleidenschaft gezogen wurde und dadurch sehr unansehnlich ist. Die jeweils Betroffenen scheuen sich in der Regel, den geschädigten Zeh (Fuß) in der Öffentlichkeit zu zeigen.

Abhilfe bringt hier die Fußnagelprothetik, wenn zumindest noch ein kleiner Teil der natürlichen Nagelplatte vorhanden ist. Mit einer elastischen Kunststoffmasse werden die fehlenden Nagelteile ersetzt, wobei auch noch die Färbung der eigenen Zehennägel berücksichtigt wird. Der Nagel wird optisch wieder hergestellt, so dass Barfußlaufen, ins Schwimmbad oder in die Sauna gehen, das Tragen von offenen Schuhen möglich ist. Diese Maßnahme ist also nicht nur eine Sache der Ästhetik, sondern die Betroffenen erhalten damit eine wertvolle psychologische Unterstützung, weil ihre Lebensqualität enorm gesteigert wird.



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Nagelpilz


Nagelpilz, auch Nagelmykose, Onychomykose oder Tinea unguium ist eine Dermatophytose (Pilzinfektion) der Zehen- oder Fingernägel durch Dermatophyten, also Sprosspilze oder Fadenpilze (Dermatophyten). Prädisponiert sind Patienten mit Diabetes mellitus, Durchblutungsstörungen, Nagelekzemen und Nagelpsoriasis. Begünstigend ist ferner ein feucht-warmes Milieu, Zehennägel sind daher häufiger als Fingernägel betroffen. Nagelpilz ist keine schwere, aber eine häufige Erkrankung. Fünf bis zwölf Prozent der Europäer tragen Dermatophyten in den Nägeln, die Häufigkeit steigt mit dem Alter.



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